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There are no translations available. Kaliber-Berstlining(Berstrelining)
partielles Bersten des Altrohres nur an den schadhaften Stellen und gleichzeitiger Einzug der geringfügig kleineren Neurohre
Verfahrensbeschreibung des Kaliber- Berstrelining Beim statischen Kaliberberstlining wird grundsätzlich eine Bersthülse verwendet, welche in Ihrem Außendurchmesser kleiner ist, als die Nennweite des Altrohres. Somit beschränkt sich das „Bersten“ auf die Stellen, wo Querschnittsreduzierungen wie Muffenversätze, einragende Scherben, Ovalitäten, Ablagerungen im Altkanal vorherrschen. Man könnte auch zum Kaliberbersten partielles Bersten sagen, weil die Aufweitung hauptsächlich wie ein Kalibrierkopf (Reliningkopf) durch die Leitung gezogen wird. Deswegen kann auch nur ein Neurohrdurchmesser eingebaut werden, welcher in seinem Außendurchmesser kleiner ist als die vorhandene Nennweite des Altrohres (Beispiel: Altrohr DN 300 – Neurohr DA 280, DI 250). Kaliberberstlining kann aufgrund des wesentlich geringeren Kraftaufwandes auch von Schacht zu Schacht bis DN 500 durchgeführt werden und ist nicht unbedingt auf Maschinengruben angewiesen.
Verfahrensablauf Nach der Reinigung der Altleitung und Sicherung der Vorflut wird das Zugmedium Seil, Kette, Gestänge in die zu sanierende Leitung eingebracht. Bei den flexiblen Zugmedien Seil und Kette wird die Maschine oberhalb des Endschachtes aufgebaut. Durch eine Umlenkung im Schacht können auch mehrere Schächte überfahren werden bis zum Endschacht der zu sanierenden Leitung. Hierbei spielen geringe horizontale Lageabweichung vor oder in den Schächten keine Rolle (inklusiv möglicher Unterbögen in der Haltung). Dies hat den Vorteil das die Rüstzeiten minimiert werden und das bei den größeren Durchmessern (400-500) die Kalibrieraufweitung leichter geborgen werden kann, wenn die Zugmaschine einen Schacht weiter steht. Durch die Anbindung einer Kaliberaufweitung an das Zugmedium wird durch statische Zugkräfte die Kaliberaufweitung mit dem Neurohr „Rohr in Rohr“ eingezogen. Die Neurohre werden über eine spezielle Verspanntechnik an die Aufweitung gekoppelt. Bei der Rohrleitungssanierung im Kaliberberstverfahren wird das partiell oder komplett deformierte Altrohr wieder in die Ausgangsform zurückversetzt, die statische Tragfähigkeit übernimmt jedoch das Neurohr. Der dabei entstehende Ringraum bleibt geringfügig klein. Vorhandene Hausanschlüsse können grabenlos mit Robotertechnik angeschlossen werden. Bei geringen Tiefen empfiehlt sich hier aber der Aushub einer Grube weil dann längere Kurzrohrmodule von 1-2,0 Meter zum Einsatz kommen können, welches den Einbau wesentlich einfacher und schneller gestalten lässt, wobei die Maschinentechnik auf dem Zielschacht aufgebaut wird.
Einsatzbereiche Der Einsatz des Berstrelinings beginnt dort, wo Renovierungsverfahren versagen, nämlich dann wenn der Altkanal Deformationen, Muffenversätze und Scherbenbildung aufweist. Der Altkanal übernimmt keine statischen Funktionen, weil auch hier ein komplett neues selbsttragendes Rohr gemäß statischer Anforderungen eingebaut wird. Aber auch im Bereich oberhalb von DN 500 – 1500 ist das Kaliberberstlining eine wirtschaftliche und sichere Verfahrenstechnik, weil gegenüber dem bekannten herkömmlichen Relining viele sonst notwendigen Vorarbeiten (z.B. Kalibrierung, Fräsarbeiten) in einem Arbeitsgang durch die Kalibrieraufweitung mit gleichzeitigem Rohreinzug durchgeführt wird. Es besteht die Möglichkeit mit dem Kaliberberstlining nicht nur runde Rohre sondern auch Sonderprofile in die Altkanäle einzubauen. Bei der Auswahl der Neurohre kann auf alle gängigen Rohrmaterialien zurück gegriffen werden. Besonders hervorzuheben ist, dass beim Einsatz geeigneter Maschinetechnik die vorhandenen Schachtgerinne im Regelfall erhalten bleiben. Vorraussetzung hierfür ist ein Innendurchmesser der Schächte von mindestens 1000 mm. Außerdem ist es bei diesem Verfahren nicht mehr erforderlich, dass sich ein Arbeiter während des Rohreinzugs im Maschinenschacht aufhält. Die Bedienung der neuen Maschinentypen erfolgt oberirdisch außerhalb des Schachtes bzw. der Grube. |
















































