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There are no translations available. Statisches BerstlininganFreigefälleleitungen
Verfahrensbeschreibung Beim statischen Berstlining wird mit hydraulischen Kräften eine mit Schneidmessern besetzte konisch zulaufende Bersthülse axial durch das Altrohr gezogen. Durch diesen Arbeitsprozess wird das Altrohr in Einzelstücke zerbrochen und radial in das umgebende Erdreich verdrängt. Durch diesen Verdrängungsprozess entsteht in Abhängigkeit der gewählten Aufweitung eine stabilisierte Bohrtrasse wo gleichzeitig ein Neurohr gleichem oder größerem Innendurchmesser eingezogen wird. Für die exakte Führung des Systems sorgt einerseits die Rohrtrasse, anderseits der axiale Zug durch ein Seil, Kette oder Gestänge. Darüber hinaus wird durch die Auswahl der Aufweitung (z.B. Steigungswinkel, Aufweitungslänge) die Lagegenauigkeit der Neuleitung stark beeinflusst. Das statische Berstlining zählt zu den klassischen Rohrerneuerungsverfahren, weil unabhängig vom bestehendem Altrohr ein komplettes Neurohr mit voller Abschreibungsdauer eingebaut wird.
Verfahrensablauf Mit Hilfe einer Kanalkamera wird die Altleitung auf ihre Schadensbilder, Altrohrmaterialien, Geradlinigkeit, Anzahl der Hausanschlüsse, Einlaufwinkel in die Schachtbauwerke untersucht. Nach Auswertung dieser Informationen werden die Maschinengruben und Rohreinführgruben festgelegt. Bei vorhanden Hausanschlüssen muss beim Berstlining immer eine Grube errichtet werden, weil die Aufweitung bei diesem Verfahren immer größer im Außendurchmesser als die vorhandene Altleitung ist, so das der Hausanschluss im Vorfeld abgeklemmt wird. Deswegen nutzt man diese Punkte oftmals automatisch für Maschinen oder Rohreinführungsgruben. Nach Sicherung der Vorflut, Hochdruckreinigung der Altleitung, wird das Widerlager für die hydraulische Zuglafette errichtet. Hierbei muss ein möglichst stabiler Flächendruck auf die Ortsbrust der zu erneuernden Freispiegelleitung erzeugt werden damit die axialen Zugkräfte vo n 20-500 Tonnen bei großen Maßnahmen übertragen werden können. Anschließend wird das Zugmedium (Seil, Kette, Gestänge) in die Leitung eingebracht und mit der Bersthülse verbunden. Das Neurohr ( kompletter Rohrstrang oder auch Kurzrohr) wird direkt mit der Bersthülse verbunden, so das beim Bersten das Neurohr in einem Arbeitsprozess eingezogen wird.
Einsatzbereiche Voraussetzung des statischen Berstlining sind berstfähige Rohrwerkstoffe, was aber für alle klassischen Rohrwerkzeuge, wie Grauguss, Faserzement, Beton und Steinzeug, zutrifft und für eine verdichtbare Bodenmatrix in der Rohrtrasse. Hinsichtlich der Auswahl der Neurohrmaterialien gibt es kein Erneuerungsverfahren, welches eine solche Vielzahl von Möglichkeiten anbietet. Unterschiedliche Berstaufweitungen und Einzugstechniken für HDPE/PP Lang- und Kurzrohre, GFK- Abwasserrohre, Stz-Vortriebsrohre, Betonvortriebsrohre, Duktilgussrohre werden hier mittlerweile eingesetzt. In Abhängigkeit von der Tiefenlage, Oberfläche, Trassenverlauf, kann das statisches Berstlining nicht nur auf lange Distanzen sehr wirtschaftlich sein, sondern auch kurze Haltungen im kleineren Querschnittsbereich bis DN 250 können evtl. von Schächten aus erneuert werden. Besonders bei eklatanten Schadensbilder (Schadensklasse 3), wo andere Verfahren nicht mehr zum Einsatz kommen können, kann das Berstlining aufgrund seiner technischen Weiterentwicklung eine sehr interessante Lösung bieten. Hierbei erfolgt der Einbau besonders erschüttungsfrei, so dass auch in dicht bebauten Gebieten wie an Krankenhäuser, Wohnvierteln oder in umwelttechnisch geschützten Bereichen geborsten werden kann. |
















































