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Der Ist-Zustanddeutsche Kanalnetze auf einem Blick 
Nach einer Umfrage des ATV-DVWK (Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall) von 2003 wirken die katastrophalen Zustände der öffentlichen Leitungen ernüchternd. Über 60 % der Rohrleitungen sind vor mehr als 25 Jahren eingebaut worden. In manchen Städten, besonders in den neuen Bundesländern sind erfahrungsgemäß bis zu 40 % der Leitungen dringend und sofort sanierungsbedürftig. Da die staatlichen Mittel für die Sanierung der Kanäle und Rohrleitungen äußerst begrenzt sind, müssen innovative Techniken und Lösungen zur Sanierung und Neubau der Rohrleitungen und Kanäle gefunden werden. 
Öffentliche und private Kanalnetze in Deutschland müssen ein Aufkommen von über 10.000.000.000 m³ allein an Abwasser aufnehmen und zu den Aufbereitungsanlagen weiterleiten. Dies entspricht zum Vergleich ca. der fünffachen Wassermenge des gesamten Chiemsees.

Schäden an den Kanälen
Bei dem durchschnittlich recht hohen Alter der Rohrleitungen in Deutschland und den damals eingebauten, unausgereiften Rohrmaterialien bleiben die verschiedensten Schäden an den Kanälen nicht aus. Unter anderen können Korrosionsschäden, Wurzeleinwüchse, Muffenversätze, Ausspülungen, einragende Stutzen, Scherbenbildung, Längsrisse, Querrisse und Querschnittsverengungen mit den dynamischen und statischen Berstlining- Prozeduren grabenlos erneuert werden.
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